Ausbildungsplätze in der Euregio zum/zur Justizfachangestellte/-r bei Oberlandesgericht Köln

Ausbildung zur/zum Justizfachangestellten

Ausbildung zur/zum Justizfachangestellten

Einstellungstermin: 01.08.2020

Bewerbungen ab dem 01.07.2019 über das Onlinebewerberportal möglich! Keine schriftlichen Bewerbungen!

Mögliche Ausbildungsgerichte für die Durchführung der Ausbildung im Oberlandesge-richtsbezirk Köln sind folgende Gerichte:
Aachen, Bergheim, Bergisch Gladbach, Bonn, Düren, Gummersbach, Köln, Leverkusen, Schleiden und Siegburg.


Tätigkeit:
Justizfachangestellte sind Allroundkräfte, die in verschiedenen Fachgebieten bei Gerichten und Staatsanwaltschaften büroorganisatorische und verwaltende Aufgaben wahrnehmen. Im Büroalltag der juristischen Geschäftsstellen tragen sie wesentlich dazu bei, dass wichtige Abläufe in Recht und Justiz funktionieren: Sie
• erteilen Auskünfte und gewähren Akteneinsicht,
• nehmen Anträge, Rechtsmittel, Rechtsbehelfe und Erklärungen auf,
• führen Registraturarbeiten durch,
• fertigen und beglaubigen Schriftstücke,
• erheben statistische Daten,
• berechnen, vermerken und überwachen Fristen,
• führen Protokoll bei Gerichtsverhandlungen,
• veranlassen Veröffentlichungen
und vieles mehr – immer unter Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechniken.
In verschiedenen Service-Einheiten sind sie wichtige erste Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger. Sie helfen bei der Umsetzung ihrer Anliegen und berücksichtigen dabei immer besondere Situationen und Interessen.


Vergütung (Stand 01.01.2018):
Die Ausbildungsvergütung beträgt 936,82 EUR im 1. Jahr, 990,96 EUR im 2. Jahr und 1.040,61 EUR im 3. Jahr.
Nach der Ausbildung erhalten die Justizfachangestellten eine Vergütung nach dem Tarifver-trag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L). Näheres entnehmen Sie bitte den Seiten des Landesamt für Besoldung.


Sozialversicherung:
Auszubildende und Angestellte unterliegen der gesetzlichen Sozialversicherung. Ab Vollen-dung des 17. Lebensjahres besteht eine Rentenzusatz (Pflicht)versicherung bei der Versor-gungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL).


Urlaub (Stand 01.01.2018):
Auszubildenden steht ein jährlicher Erholungsurlaub von 29 Arbeitstagen zu.


Berufschancen:
Nach dem Ende der Ausbildung besteht bei entsprechender Eignung in der Regel die Mög-lichkeit, zunächst in ein befristetes Beschäftigungsverhältnis übernommen zu werden. Abhängig von Leistung, Befähigung und Eignung ist anschließend eine dauerhafte Übernahme in den Justizdienst – ggf. auch im Bereich der Fachgerichtsbarkeiten – möglich.


Berufliche Weiterentwicklungsmöglichkeiten im Beamtenverhältnis:
Aufbauende Ausbildung zur Gerichtsvollzieherin/zum Gerichtsvollzieherzieher/in
Justizfachangestellte können sich um die Zulassung zur Gerichtsvollzieherausbildung be-werben. Vor Zulassung zur Einführungszeit zum Gerichtsvollzieherdienst ist zunächst ein sechsmonatiger Eignungslehrgang zu absolvieren. Die Ausbildung schließt mit der Ge-richtsvollzieherprüfung ab.
Aufbauende Ausbildung zur Justizfachwirtin/zum Justizfachwirt 
Justizfachangestellte können sich um die Zulassung zur Ausbildung zur Justizfachwir-tin/zum Justizfachwirt bewerben. Die Ausbildung besteht aus einem sechsmonatigen Fach-lehrgang am Ausbildungszentrum der Justiz in Bad Münstereifel und beginnt zum 1. März oder 1. September jeden Jahres.

Weitere Informationen unter:

www.justiz.nrw.de/Karriere/ausbildung

www.menschen-im-sinn.justiz.nrw.de


 

 

 

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